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	<title>Fernschreiber</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 14:30:38 +0000</pubDate>
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		<title>widersinn</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 20:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[[ Widersinn - dem vern&#252;nftigen, logischen Denken zuwiderlaufender Sinn; den ~ einer Sache einsehen; der ~ seiner Ma&#223;nahmen]Vor einer ann&#228;hernd roten Backsteinmauer auf St&#252;hlen sitzen M&#228;nner; vor Flaschen kauern Hunde; hinter den M&#228;nnern h&#228;ngen graue abgewetzte Jacken an verrosteten drahtigen N&#228;geln; Unter der Br&#252;cke steht ein Kinderwagen; neben dem Kinderwagen steht ein Kasten Bier; einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[ Widersinn - dem vern&#252;nftigen, logischen Denken zuwiderlaufender Sinn; den ~ einer Sache einsehen; der ~ seiner Ma&#223;nahmen]Vor einer ann&#228;hernd roten Backsteinmauer auf St&#252;hlen sitzen M&#228;nner; vor Flaschen kauern Hunde; hinter den M&#228;nnern h&#228;ngen graue abgewetzte Jacken an verrosteten drahtigen N&#228;geln; Unter der Br&#252;cke steht ein Kinderwagen; neben dem Kinderwagen steht ein Kasten Bier; einige der Bierflaschen sind leer einige davon voll; das Verh&#228;ltnis betr&#228;gt ungef&#228;hr drei zu eins; dar&#252;ber flie&#223;t der Strom; Auf einem Stuhl sitzt ein Mann- gelb-zerfilcktes-Hemd; auf dem Mann sitzt ein Hund- grauschwarzes Fell; Neben dem Tisch in einer Tonne brennt Feuer; Die Gesichter aufgedunsen; Der Hund springt vom Schoss und bei&#223;t sich in ein Hosenbein fest; nichts wird dagegen unternommen; die Tatsachen sprechen; auf einem Holzbrett liegt ein weiterer Mann- daneben brennt das Feuer; Asche bleibt &#252;brig; dar&#252;ber ein Strom; vier Stumme nicken um ein Feuer- an manchen Stellen ist die Tonne durchgerostet; Trinkende; Zustimmende; Herumstehende; auf etwas trommelnd-nicht warten; verschorfte Hand; auf dem Hundefell herumklopfen- ein beinahe Streicheln; essend und sich beugend; kein Sport; lediglich herumliegende Dinge auflesen; unter dem Asphalt ganz grau; Daneben der Bierkasten; daneben der Kinderwagen; Unter dem Strom; Einer Br&#252;cke- einem webenden Himmel; Es beginnt ein Monolog; Den keinen interessiert; Es wird eine Zigarette gedreht; Auf die Erde gespuckt; Dem Hund ein St&#252;ck Knochen hingeworfen; unbeachtet wedelt sein Schwanz; Alles in allem; der Hund; ein Kinderwagen; verrostete Tonne; vier M&#228;nner; eine Frau sprachlos und herumliegende Dinge; Gegenst&#228;nde; der Strom; Asphalt.
</p>
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		<title>Unterbr&#252;cker</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 17:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
		<category>Archiv 2008</category>

		<category>[2]</category>

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		<description><![CDATA[Du siehst auf :: Daneben riecht man nasses Reh und Haut :: Glaube zu ich dann zu Du er wie dann wie sie wie immer niemals &#252;berall und danach alte Babys :: Da denken W&#228;nde Gedanken derweil schl&#252;pfrig derweil verwirrt gemischt und niemals gescheit wegen den Emotionen ::  Alle glauben zu h&#246;ren glauben Sachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du siehst auf :: Daneben riecht man nasses Reh und Haut :: Glaube zu ich dann zu Du er wie dann wie sie wie immer niemals &#252;berall und danach alte Babys :: Da denken W&#228;nde Gedanken derweil schl&#252;pfrig derweil verwirrt gemischt und niemals gescheit wegen den Emotionen ::  Alle glauben zu h&#246;ren glauben Sachen suchen Besondere Zusammenh&#228;nge immer und immer :: Nachtweg :: Morgenr&#246;ten ergeben den Anfang die geheim Schmerzen Furcht und nackte Angst besitzen ::  Armer Mann mit klein krankem Zopf das M&#228;dchen hinterm Junge sich jucken muss :: Das sehr Jung h&#228;lt Insekt ein Beamter im Diplomaten :: R&#252;ckgriff auf Abbilder dem Sagenstoff eines Futurismus und Herrn den man Entschuldigung dazu sagen h&#246;ren m&#246;chte hier und da :: Sie meinte sie m&#252;sse auf unter und dar&#252;ber hacken um f&#252;r au&#223;en Beete pflege geben zu k&#246;nnen :: Daher ruft es im Kind weil innen ganz unten daneben &#252;ber etwas das linke Stimmchen sogar und demnach dieser Hund den Tisch bellen l&#228;sst :: Die Sch&#252;ssel rauf zur K&#252;che wegen den zu sp&#228;t gefangenen Fallen in der Hunger verdorben hallt :: Das knistern im Kamin f&#252;r dunkel Asche den Kakerlaken als giftiges Insekten Pulver auf Spiegelglas zerst&#228;ubt :: Sitzen bleiben kann alles jeder und immer aber niemals &#252;berall :: Alle da Sie wenn sie blind taub und stumm M&#228;dchen sehen f&#252;hlen lassen k&#246;nnte :: Unterschied war urspr&#252;nglich die Gegenwart ginge man fr&#252;h zum Anfang und sage man geheim :: Heute sterben gefunden da wo Schmerz Furcht am Arm schl&#252;pfrig klein krank zupft :: M&#228;dchen alles so und so wie wenn er es auf du jung macht :: Der Junge verschw&#246;rt das Insekt beim Leben des Vaters Mutters :: Geld essen Tr&#228;nen auf daneben glaube ich dann wie immer &#252;berall die Welt des Hedemann ::  K&#246;nnte er das Leben von Vater Mutter und Geld essen nein Welt :: Haut Baby an die Wand und dabei denken schl&#252;pfrige Gedanken dann verwirrt :: &#220;ber rechts links kommt man vielleicht raus zur&#252;ck kommt man sp&#228;ter :: Gefangene glauben zuzuh&#246;ren die eine Sache besonders together :: Vor einer Morgenr&#246;te ein loser Beamter tr&#228;gt in der Achselh&#246;hle die Falle in der sein halt liegen bleibt :: Nicht festsitzen kann der Diplomat wegen der Emotion Schmerz Furcht und nackte Angst ::  Am Himmel zieht die Zeit Wolken zusammen zum Unterschied l&#228;sst die Gegenwart nichts zur&#252;ck :: Nicht fest sitzen Himmel Wolken und Zeit einem vergessen sieht siechen gleich :: Erinnert Ged&#228;chtnis Faust Brust und Z&#228;hne h&#228;lt der Kiefer Unterschiede in Fantasie und richtig dunkel schwarz zusammen :: Tief aufw&#228;rts W&#246;rter tragen eine Leiche im Magen Weh das Elend Sex :: Unanst&#228;ndiger Sex und Fluchw&#246;rter wie Haut Baby :: Es t&#246;tet verfaulten K&#252;rbis wie ein schwaches Buch lesen :: Seele H&#246;lle alles was Gott erschrocken vorh&#228;ngt :: Schale ein Hindernis aus Wand und Gedanke dann der Schlupfwinkel so elend schrecklich vergangen :: Schaut das Ged&#228;chtnis blind taub stumm in die schreckliche Vergangenheit schauen alle Entschuldigungen und sagen h&#246;ren rufen aus dem Reh ::  Wolke Zeit zusammen lassen glauben ich bin wie immer niemals &#252;berall :: Unterschied war urspr&#252;nglich doch die Gegenwart zur&#252;ck zu fr&#252;h gebleiben ::  Aushalten stehen danach kurzes liegen glaube zu h&#246;ren die Sache im S&#252;den sei Besonders trotz Nacht und Morgenr&#246;te ::  Der Anfang ist geheim komm sag Mitgef&#252;hl irre und verr&#252;ckt :: Wahnsinnig lobenswerter Faust Kampf trotz gefundenes Mitgef&#252;hl irre verr&#252;ckt wahnsinnig lohnenswert :: Kampf Faust Brust Brust Zeit :: Fr&#252;h steher kriegen Sex unanst&#228;ndigen Sex und Fluchw&#246;rter :: Z&#228;hne kalter Kiefer und Vorhang :: Schade denken K&#252;rbise im Buch lesen Seelen was Gott schl&#252;pfrig macht und da sie daneben hocken geht der Vorhang zum Himmel auf</p>
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		<title>Der Schlachthof Teil 2 &#124; Der Navigator</title>
		<link>http://www.fernschreiber.com/archiv-2008/2/der-schlachthof-teil-2-der-navigator.html</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 19:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
		<category>[2]</category>

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		<description><![CDATA[Es sprachen zu viele Beweise gegen ihn, das Urteil stand bereits fest noch bevor der Erste Tag einer Verhandlung begonnen hatte. Im Grunde gibt es keine Verhandlung, einzig eine Aburteilung existiert.
Versucht ein Navigator die Produktion der Energiequelle der Gilde Schiffe
in irgendeiner weise zu verraten, bedeutet dies die unverz&#252;gliche Vernichtung des Navigators.
Viele Gesetze und Strafen hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sprachen zu viele Beweise gegen ihn, das Urteil stand bereits fest noch bevor der Erste Tag einer Verhandlung begonnen hatte. Im Grunde gibt es keine Verhandlung, einzig eine Aburteilung existiert.<br />
Versucht ein Navigator die Produktion der Energiequelle der Gilde Schiffe<br />
in irgendeiner weise zu verraten, bedeutet dies die unverz&#252;gliche Vernichtung des Navigators.<a id="more-188"></a><br />
Viele Gesetze und Strafen hatten mit der Zeit eine Menge juristischer Spielweisen erm&#246;glicht, nicht jedoch der Verrat oder das spionieren und der Gildetechnologie, egal ob es zu einem tats&#228;chlichen Verlust gef&#252;hrt hatte oder nicht, darauf stand die Vernichtung.<br />
Steht der Sachverhalt einmal fest, wurde er durch die Beweislage unabdingbar ist er nicht mehr zu st&#252;rzen.<br />
Das Verfahren ist gelaufen und der Navigator wird nach seiner Aburteilung mit dem n&#228;chsten Frachtschiff auf „Chasmira“ geflogen um der Besatzung des Schlachthofes &#252;bergeben zu werden.<br />
Dort wird er seiner Vernichtung ausgeliefert.<br />
Von Todesstrafe ist keine Rede, so was wie die Todesstrafe existiert in der Form in diesem Universum nicht mehr. Nat&#252;rlich ist der Begriff Vernichtung in seiner Semantik als auch seinem klang her recht deutlich.<br />
Scheinbare Vernichtung, aber nichts desto trotz verkn&#252;pft mit einer tief sitzenden Dummheit, einer Ahnungslosigkeit was die Befindlichkeit innerhalb eines Systems betrifft.<br />
Die elektronische Datenbank wird mit den entsprechenden Informationen gef&#252;ttert um damit der Formalit&#228;t gen&#252;ge zu tun.<br />
Der Fall ist was die alte Gilde betrifft unwiderruflich abgeschlossen.<br />
Die Ausbildung des Navigators beinhaltet zu drei Achtel eine gr&#252;ndliche Schulung seiner rechtlichen als auch ethischen Pflichten, und die Konsequenzen eines Verrates, die mit der sozial recht hochgestellten Aufgabe einhergehen. Kurz bevor die Studenten ihre schulische Laufbahn abschlie&#223;en d&#252;rfen, wird von ihnen verlangt, dass sie ein speziell aufgesetztes Formular unterzeichnen. Es dient im Falle eines Verbrechens als Beweis f&#252;r seine &#220;bereinstimmung mit den Gesetzen der alten Gilde.<br />
und gleichzeitig als Anklagedokument.<br />
F&#252;r den Fall, dass irgendjemand mit dem Gedanken spielt man m&#246;ge doch bitte seinen Fall wider aufnehmen, es gibt keinen Fall mehr den man h&#228;tte wieder aufnehmen k&#246;nnen ist er erst abgeschlossen l&#246;st er sich in nichts auf,<br />
die Akten, Unterlagen alles was die Person betreffen, zu seiner Identit&#228;t geh&#246;rte wird gel&#246;scht, in Elementarteilchen Zerlegt und unwiderruflich dem Vergessen ausgeh&#228;ndigt.<br />
Denn seine Zeit hatte aufgeh&#246;rt zu existieren, das Kontinuum beschloss seinen Weg in einem Raum aus Nichts.<br />
Einige pflegen zu sagen, das Leben in den Fluss gekotzt. Was der Fluss ist? Dar&#252;ber kann man sich Gedanken machen. Der Lebensfluss, das Sinnbild, Metapher der Existenz, der Versuch einer Lebensform in seiner Talfahrt eine Sinn gebende Bezeichnung zu geben.<br />
Das Gericht setzt sich immer aus neun Personen zusammen die jeweils eine bestimmte Aufgabe zu erledigen haben. Grob l&#228;sst sich ein Prozess wie folgten Glieder: Der Fall wird entgegengenommen, weitergeleitet und die Aburteilung formuliert und ausgef&#252;hrt, dann die Unterlagen vernichtet das ist alles; Prozess zu ende.<br />
Man kann, wenn man die alten Gilde einem bestimmten politischen System zuordnen m&#246;chte sicher faschistisch bezeichnen, es hat die meisten Merkmale um so bezeichnet werden zu k&#246;nnen.<br />
Man beseitigt Subjekte die eine Bestimmte &#220;berschreitung gewagt haben vollst&#228;ndig nicht nur tempor&#228;r, jedoch nicht willk&#252;rlich, daher k&#246;nnte man es als einen klinischen Faschismus Bezeichnen.<br />
Die Grenzen, seine Zonen stehen unter einer rigorosen Bewachung und Kontrolle. Der Verzweifelte Versuche sich destruktive und zersetzende Einfl&#252;sse vom Hals zu halten.<br />
Es gibt keine M&#246;glichkeit die Regierung mit irgendwelchen legislativen Einspr&#252;chen zu beeinflussen es sei denn man ist Teil davon, ansonsten sind gewaltt&#228;tige, restriktive Methoden anderen, freundlicheren vorzusiehen.<br />
Die Besatzung des Schlachthauses auf „Chasmira“ pflegt eine Redewendung in einer weitl&#228;ufig lachhaften art von sich zu geben. „Liebe ist was f&#252;r Faschisten“ Man auf „Chasmira“ eigene Mastst&#228;be der Grausamkeit entwickelt. Um eine klare Vorstellung von einem Szenario zu haben gen&#252;gt es nicht zu sagen eine Sache sei b&#246;se, schlecht und hart, damit man die Sache klar vor Augen haben kann bedarf es einer gr&#252;ndlichen Darlegung aller beitilgten Elemente und ihrer Wechselwirkungen zu einander, bzw. die genau Beschreibung der Schnittstellen die konkrete Impulse in ihre Umgebung absondern. So sonderbar es auch klingen mag, mit einer Menge Adverbien und Adjektive lassen sich noch keine klaren Bilder weben. Die Abstraktion hat normalerweise keinen K&#246;rper.<br />
Die Anklageschrift wird telepatisch in das Bewusststein des Navigators interveniert, es ginge schneller man w&#252;rde ihn gleich einfach nivellieren, aber die Versuche das zu tun sind zwecklos. Man kann nichts zu nichts machen, eine doppeldeutige aber dennoch klare Aussage. Der ganze Prozess ist ne Falle. Ne Falle aber auch das Ergebnisse einer unendlich gro&#223;en Hilflosigkeit. Man wickelt die arme Person in eine menge Rituale und langsam sickert die Botschaft in sein Verstand, er meint zu glauben er denkt es selbst, das ist sein tot. Soll es zumindest sein. Die wirkliche Revolution findet sowieso nur im Kopf statt, nirgend wo sonst k&#246;nnte sie eine derartige Wirkung haben als im eigenen selbst, deshalb ist eine Effektive Unterdr&#252;ckung auch nur im Kopf m&#246;glich, die Umkehrung eines Paradigmas zu einer Sache, einem Gegenstand des Wahnsinns, der Stoff aus dem er besteht.<br />
Man steht vor der Anklagebank und wenn sich der Kopf senkt tritt das Gesetz in Kraft. Man bringt den Navigator in der entsprechenden Kleidung in den Saalmittelpunkt und stellt ihn auf das Energiefeld.<br />
Die Spiralb&#246;gen treffen an der Spitze in Mitten der Decke zusammen und bilden einen Stern, das Zentrum des Rechts.<br />
An den k&#252;hl gl&#228;nzenden W&#228;nde blitzen die Lichter der Leucht schirme auf. Au&#223;er der Anklagebank den neun Justiziark&#246;rpern und dem Navigator der nun auf einem aktivierten Energiefeld steht, das ihn an Ort und stelle fixierte.<br />
Solange bis er seine Aburteilung vollst&#228;ndig suggeriert bekommen hat wird der Ort sein einziger Ort sein, der danach folgende kein Besserer.<br />
Die neun Justiziark&#246;rper sitzen starr hinter einer schwarzen Wand aus Glas und wie kleine Halogenscheinwerfer strahlen die Transmission Quellen das Urteil und die administrativen Klauseln in sein Bewusstsein.<br />
Er wird es mit Wissen verbinden. Der Unterschied ist das man ihm keine Gelegenheit geben wird eine Eigene Einstellung dazu zu entwickeln.<br />
Seine Gedanken werden und sollen es auch von einem unsichtbaren Strom eines Energieflusses mit Bedeutungen einfach ungefragt und vollst&#228;ndig weggesp&#252;lt.<br />
Dem Folgt ein schneller physiologischen Check dann wird der Navigator der Beatzung des Frachtschiffes &#252;bergeben und somit der Vernichtung auf „Chasmira“ preisgegeben.<br />
Der medizinische Check beschr&#228;nkt sich auf einem Scann und aus einem Implantat das die mentalen Prozesse aufzeichnen soll, die Aufzeichnungen sollen f&#252;r milit&#228;rische Spionage Abwehr und konspirative Operationen genutzt werden und zur Ausbildung der Navigatoren.<br />
An den Navigator wird w&#228;hrend der gesamten Prozedur keine menschliche Stimme gerichtet. Schweigen, ein dr&#246;hnend h&#228;mmerndes Schweigen sonst nichts.<br />
Ein Raum der von tausenden von Lichtjahren weiten Wolken durchkreuzt wird. Sie verschlingen ganze Sonnensysteme und verwandeln sie in schwarze Materie. Diese schwarze Materie ist die Energiequelle der Frachtschiffe und der Schiffe der alten Gilde, einzig die Navigatoren wissen deren Nutzung. Die Energie wird als die Macht des Universums betrachte, aus diesem Grund ist jeglicher Verrat auf der Produktionslinie und oder der Spionage einer der f&#252;nf Forschungseinheiten die an verfeinernden Technologien der Schwarzen Materie arbeiten.<br />
eine Einbahnstra&#223;e die eine m&#246;glichst vollst&#228;ndige und irreversible Vernichtung anstrebt. Sicher die Abschreckung spielt eine Rolle.<br />
Aber eines der Hauptprobleme ist die Korruption und der Zerfall der Welt. Nicht der Materielle zerfall. Das wesentliche und wichtigste einer Entit&#228;t k&#246;nnte man seine intellektuelle st&#228;rke betrachten und genau das ist auch sein Schwachpunkt, zerf&#228;llt diese wird die Entit&#228;t leicht zu einer Marionette korrupter Kr&#228;fte die unter anderem daf&#252;r sorgen das mehr und mehr Subjekte einer Degeneration erliegen die ihre intellektuelle St&#228;rke korrodieren soll, es findet eine Rekrutierung statt, eine Rekrutierung auf einer Propagandistischen Ebene mit konspirativen subversiven Mittel und Methoden. Die alte Gilde steht diesen Kr&#228;ften Machtlos gegen&#252;ber und ihre Methode der Vernichtung auf „Chasmira“ ist der letzte verzweifelte Versuch die Welt zu erhalten, dabei wird sie dadurch nur noch schneller und sicherer in den Zerfall getrieben. Den „Chasmiera“ wurde zu einem Infekti&#246;sen Kanal der Apathie und Gleichg&#252;ltigkeit gegen&#252;ber allem, der Planet der vollkommenen Leere, Eine Leere die keinen Glauben, keine Hoffung, keine Zukunft, keine Regung, kein Sinn, keine Werte au&#223;er die Abwesenheit davon Propagiert und in das restliche Universum sickern l&#228;sst. Die H&#246;lle w&#228;re im Vergleich dazu die reine Erholung. Einem Ort der Ruhe und enspannung- Ja Auf „Chasmira“ pflegt man wirklich zu sagen. „Liebe ist was f&#252;r Faschisten“ Auch wenn einem der Navigatoren den w&#252;nsch versp&#252;ren sollten gegen irgendeine Ungerechtigkeit zu protestieren w&#228;re dies ihm wegen einer k&#252;nstlich herbeigef&#252;hrten L&#228;hmung einfach nicht m&#246;glich. Die Zunge liegt w&#228;hrend der Aburteilung wie eine schlafendes Tier in einer H&#246;hle im Mund des Aburteilten. Ein wirklich dummer Traum. Und wenn ab und an die pure Verzweiflung aus dem Herz eines Wesens in seinen Kopf schie&#223;t dann existiert keine M&#246;glichkeit um nur einen Funken Verst&#228;ndig daf&#252;r auch nur irgendwo zu finden. Die Klage bleibt f&#252;r alle Ewigkeiten ungeh&#246;rt und unber&#252;hrt; das Wimmern eines Steines am Grund des Meeres k&#246;nnte im Vergleich dazu nicht Unbemerkter sein. Aber egal wie unbehagliche diese Welt auch sein mag ist sie dennoch nur der &#196;u&#223;ere, diffuse Schleier einer dahinter liegenden, unglaublichen Sch&#246;nheit deren Ware Natur unbemerkt und unber&#252;hrt eine Erl&#246;sung verspricht, eine Morgend&#228;mmerung die nach der finstersten Zeit heran brechen wird. Der Keim liegt in jedem der Vernichtet wurde und werden soll und in jedem der Vernichtet. Unbemerkt schlummert dieser Keim der von einem klaren Schein eines unbeugsamen Verstand umschlossen wird. Man wird ihn entdecken und damit den Keim zur vollen Bl&#252;te Treiben- aber noch ist nicht die Zeit daf&#252;r, noch h&#228;mmert die Angst an die Wand eines jeden und l&#228;sst keine Ruhe einkehren, noch fallen die Welten in das vergessend Kleid einer schwarzen Materie. Und der Wahnsinn ist der nicht abklingende Hintergrundton, das Echo des Vergessens der Nektar der Angst die Frucht, geplatzt und zu verbrannten Stilaugen verkr&#252;ppelt. Der Wahnsinn der Gesang der wimmernden Stimmchen am Grund des Raumes. Tja leider keine gute Nachricht, die T&#252;r des Navigators wurde von schwarzen mit Metall beschlagenen Stiefeln aufgetreten. Der Navigator starrte auf den Tisch und seine H&#228;nde krallten sich in sein eigenes Fleisch. Keine Zeit die ihm blieb um etwaiges Material verschwinden zu lassen. Die „Slaugter Cops“ wie sie in der Sektion der alten Gilde genannt werden und was die Kommandos beizeichnet die die Verr&#228;ter zur Aburteilung in den Grauen Trakt transportieren. Die „Slaugter Cops“ tragen einen grauen Overall und tragen das Gildezeichen auf ihrem R&#252;cken. Ihre schwarzen Knie hohen mit Eisenbeschlagen Stiefel h&#246;rt man schon viele Sekunden bevor sie in Erscheinung treten, aber niemand k&#228;me ein Fluchtversuch in den Sinn, man wei&#223; steht man mal auf der Liste gibt es eh kein Entkommen mehr. Das Blut schie&#223;t dem Navigator in den Bauchmittelpunkt und sein Gesicht wird wei&#223; und kaltes salziges Wasser benetzt seine Hand, Schwei&#223; Die T&#252;r liegt zerst&#246;rt in seinem Arbeitsraum. Die „Slaugter Cops“ tragen Masken und ihre Waffen sind Energiest&#228;be die kurzzeitige L&#228;hmungen verursachen f&#252;r den Fall das Jemand widerstand leisten sollte, was niemand tut. Schweigen ziehen sie dem Navigator einen Sack aus Kunstfaser &#252;ber den Kopf ziehen ihn zu und transportieren ihn in eines ihre „Slaugter Cops“  Schiffe, der Flug zum Grauen Trakt dauert zwei Stunden. W&#228;hrend des Fluges &#252;bergibt sich der Navigator dreimal, die Kotze l&#228;uft in seine Hose und die Magens&#228;ure brennt auf seiner Eichel. Die Dinge haben eine genau Form und eine Bedeutung, die Beutung dieser Form l&#228;sst keine Zweifel.</p>
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		<title>ausgegraben</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 12:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Zwei Frauen stehen Seite an Seite an einer Fu&#223;g&#228;ngerampel und warten bis es gr&#252;n wird. Vor Beiden stehen Kinderw&#228;gen, in den Kinderw&#228;gen liegen die Kinder in einer warmen, leicht reizenden Sommerabendluft.
Ich bemerke das Gesicht von einer der Frauen, von der Anderen sehe ich lediglich den R&#252;cken. Die mir zu gewande, tr&#228;gt ein schwarzes, ausgeleiertes Spagettitr&#228;ger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="337" height="240" border="0" title="fos" alt="fos" src="http://www.fernschreiber.com/Daten/2008/schlacht.jpg" /></p>
<p>Zwei Frauen stehen Seite an Seite an einer Fu&#223;g&#228;ngerampel und warten bis es gr&#252;n wird. Vor Beiden stehen Kinderw&#228;gen, in den Kinderw&#228;gen liegen die Kinder in einer warmen, leicht reizenden Sommerabendluft.<a id="more-187"></a><br />
Ich bemerke das Gesicht von einer der Frauen, von der Anderen sehe ich lediglich den R&#252;cken. Die mir zu gewande, tr&#228;gt ein schwarzes, ausgeleiertes Spagettitr&#228;ger Shirt, nichts bedruckt. In ihrem Gesicht stecken Piercings, kleine runde Metallperlen die mit ihrer Haut befestigt sind, man hatte sie hinein gestanzt. Die Frau mit dem Metall im Gesicht spricht die Andere an, ich h&#246;re fragmentarisch was gesagt wird. Die Frau mit Metall: „&#8230;da iss ein Vortrag &#252;ber Transsexualit&#228;t, heute Abend gehts da um alles was mit Transsexualit&#228;t&#8230;tun hat&#8221; - Die andere Frau f&#228;llt ihr ins Wort, m&#252;de gelangweilt und &#252;berdr&#252;ssig beim Stichwort - Transsexualit&#228;t! „&#8230;Also nee ne, bin da &#252;bers&#228;ttigt, kanns nich mehr h&#246;ren, dieses Transsexuelle und das alles&#8230;&#8221; - Die Ampel wird gr&#252;n, beide &#252;berqueren die Stra&#223;e, dann verschwinden sie aus meinem Ereignishorizont. ich denke kurz danach an Folgendes - Ein Mann mittleren Alters sitzt auf einem Holzstuhl, es wird eine Aufzeichnung gemacht - sein Gesicht in die Kamera gerichtet „&#8230; Genesis P. Orridge redet viel Schwachsinn, jaaa wirklich viel wirres Zeug das niemand Interessiert, kann man sagen - aber seine Musik ist nat&#252;rlich genial!&#8221; - Das Bild wackelt, dann herrscht Durcheinander - Ein Mann mit schwarzen Jeans und Rolling Stones T-Shirt taucht auf - Motiv, der Mund mit heraush&#228;ngender Zunge - rosa, verwaschen „Nein so bitte nicht, es muss anders klingen, etwas humorvoller und intelligenter, intelligenter - bitte das Ganze noch einmal, besser, jaa und besser!!&#8221;" - der Mann verschwindet aus dem Bild - „Ich werd..s versuchen!&#8221;<br />
Werbung wird gezeigt, der Fruchtjogurt! Das Besondere an ihm? wei&#223;er sahniger Naturjogurt liegt als eine isolierte Schicht &#252;ber einen k&#252;nstlich schimmernden, orangefarbenen Fruchtmark.<br />
Dann ein neues Bild - Die Frau - 161 cm gro&#223; - ca. 161 cm - mit einem Jungen an einer befahrenen Stra&#223;e, sie warten bis kein Auto mehr kommt und sie dann die Stra&#223;e passieren k&#246;nnen, die Frau - lange braue Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden sind. Sie schaut mit ernster Miene von oben auf den Jungen, sie spricht sachliche Worte „&#8230;der nimmt dann deine Hand und l&#228;chelt ganz freundlich, schnappt sich dir und dann biste weg meen Kleener, weg bisde dann, und ig kann nix mehr machen, nix - verstehste det!?&#8221; - Das Kind schaut zu ihr nach oben es ringt nach vern&#252;nftigen Worten, schafft es aber nicht seinen Einwand loss zu werden „&#8230;&#228;hh&#8230;.&#8221; - Die Frau l&#228;sst einfach keine M&#246;glichkeit offen, dann f&#228;hrt sie fort „&#8230;weg biste dann, nix mehr kann ig machen!&#8221;<br />
Der Tag neigt sich dem Ende, im Park h&#246;rt man Leute, einen Hund der bellt, Kinder die schreien, lachen, den Wind, Bl&#228;tter die vom Wind rauschen, Autos auf den Stra&#223;en, ein Flugzeug am Himmel, seine Triebwerke. Ich lasse den Park hinter mich und &#252;berquere ein staubiges Rasenst&#252;ck, einige Leute spielen Beach Volleyball, die Spieler stehen Kn&#246;cheltief im k&#252;hleren Sand, ich stelle mir vor, wie sie in ihren Bewegungen einfrieren. Es geschieht jedoch nichts wirklich Au&#223;ergew&#246;hnliches. Ich fahre weiter, an einem Kiosk vorbei, eine aufgeklappte Tafel zeigt die abgedruckte Tageszeitung und ihre stumme Schlagzeile schreit das t&#228;gliche Unheil in den ausklingenden Tag, Morgen wird es neues Unheil geben, das selbige f&#252;r jeden neuen Tag. Die Schlagzeile lautet „Drei tote Babys ausgegraben&#8221; - Blitz schnell sich mir Fragen - Frage Nummer Eins &#8220;Wie sehen skelettierte Babys aus? Auf welchem Boden wurden sie gefunden? Hat man sie einzeln oder zusammen ausgehoben? Wieso sucht man nach tote Babys? Ich komme zu keinen sinnvollen Schl&#252;ssen - Unter mir klafft die Sinnlosigkeit. Gef&#252;hle und Empfindungen stehen damit im Zusammenhang - Tot, modrige Kellergew&#246;lbe, Dummheit, Angst, verrottetes Holz. Ich steige vom Rad und betrete den k&#252;hlen aber vertrauten Hausflur. Ein Licht schaltet sich automatisch an, obwohl es noch hell ist. Aber dennoch dunkel. Paradox aber sichtbar.
</p>
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		<title>herabkr&#228;ht</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 09:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[die Tage wachsen wie das Gras- nass.
Tau steigt am Morgen den Berg hinauf,
dann freut man sich wieder wie eine Kr&#228;he
von einem Strommasten herabkr&#228;ht.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>die Tage wachsen wie das Gras- nass.<br />
Tau steigt am Morgen den Berg hinauf,<br />
dann freut man sich wieder wie eine Kr&#228;he<br />
von einem Strommasten herabkr&#228;ht.
</p>
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		<title>herabgekr&#228;ht</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 09:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Tage verlieren wie ein Mund das Hell.
Tau steigt am Morgen ein Berg nach oben,
es freut sich die Kr&#228;he
von einem Strommast zu kr&#228;hen.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Tage verlieren wie ein Mund das Hell.<br />
Tau steigt am Morgen ein Berg nach oben,<br />
es freut sich die Kr&#228;he<br />
von einem Strommast zu kr&#228;hen.
</p>
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		<title>Der Engelschlachthof</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 17:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es gab viele Lichtjahre entfernt, am anderen Ende unserer Galaxie, ein &#228;hnliches Sonnensystem wie das Unsere, im Gegensatz zu Unserem, bildete jedoch keine Gelbe, sondern eine violette Sonne den Mittelpunkt des Systems. Auf seiner f&#252;nften Umlaufbahn kreist ein etwas gr&#246;&#223;erer Planet als unsere Erde um diese Sonne, ein kalter, zerkl&#252;fteter Planet, dort gibt es riesige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab viele Lichtjahre entfernt, am anderen Ende unserer Galaxie, ein &#228;hnliches Sonnensystem wie das Unsere, im Gegensatz zu Unserem, bildete jedoch keine Gelbe, sondern eine violette Sonne den Mittelpunkt des Systems.<a id="more-184"></a> Auf seiner f&#252;nften Umlaufbahn kreist ein etwas gr&#246;&#223;erer Planet als unsere Erde um diese Sonne, ein kalter, zerkl&#252;fteter Planet, dort gibt es riesige zugefrorene Meere und auf der anderen Seite trockene zerkl&#252;ftete, von Sandst&#252;rmen heimgesuchte Steppen, die in m&#228;chtige Bergmassive &#252;bergingen, am Rande so einer Steppe und einem sich in einem dunkelvioletten Horizont verlierenden Bergmassives, lag ein m&#228;chtiger Geb&#228;udekomplex aus einem Grafit &#228;hnlichen Gestein, Schornsteine die den giftigen Rauch verbrannter Engelsk&#246;rper bis weit &#252;ber die orangefarbenen Wolken aufsteigen lie&#223;en. Der einzige Weg, der direkt in den Geb&#228;udekomplex f&#252;hrte, verlief &#252;ber Bahngleise; Es war der einzige Weg &#252;berhaupt, der in diesen Schlachthof der Engel f&#252;hrte. Das Sonnensystem, in welchem der Planet seine Bahnen hinter sich brachte, trug die n&#252;chterne Bezeichnung NE 433, das bedeutete soviel wie kein Entkommen und der allgemeine Navigationscode war auf der handels&#252;blichen Tabelle der galaktischen F&#246;deration unter der Nummer 433 zu finden. Der Planet trug die nicht weniger n&#252;chterne Bezeichnung PGEV 0, was die Bezeichnung f&#252;r die zentrale Vernichtung der Engel innerhalb dieser Galaxie bedeutete; der Planet hie&#223; quasi so wie seine Funktion, er besa&#223; traditionsgem&#228;&#223; keinen eigenen Namen, denn au&#223;er dieser speziellen Funktion, besa&#223; er keine weiteren Funktionen, deshalb existierte au&#223;er der Bahngleise, die von einem relativ gro&#223;fl&#228;chigen Landeplatz f&#252;r die relativ gro&#223;r&#228;umigen Frachtschiffe durch ein langes St&#252;ck Eisw&#252;ste bis durch das Tor des dr&#228;uenden Schlachthauses hindurch f&#252;hrte; &#220;ber dem graphitfarbenen Tor des Schlachthofes waren die ausgebreiteten Fl&#252;gel eines Engels und dessen schmerz verzerrte Gesichtsz&#252;ge hinein gemei&#223;elt und durch die Fl&#252;gelspitzen hatte man st&#228;hlerne Stangen getrieben. Das Gildeemblem der niemals etwas anderes tuenden Schlachthausmitarbeiter. Die Aufgabe der Gilde bestand als erstes darin, die Engel aus den Frachtschiffen in die G&#252;terwaggons in Gewahr zu bringen, sie lie&#223;en normalerweise die Prozedur schweigend und ohne ernst zu nehmenden Widerstand &#252;ber sich ergehen. Waren diese erste Prozedur und alle Formalit&#228;ten erledigt, unternahm die Besatzung des Frachtschiffes keinerlei Anstrengungen, um noch eine Sekunde l&#228;nger auf dieser Endstation zu verweilen. Jede Galaxie verf&#252;gte &#252;ber ihr eigenes PGEV 0, die Verwaltung unterlag keiner Bestimmung der Galaktischen F&#246;deration und die Gesetzte fanden auf den Planeten der PGEV 0 keinerlei Boden, die PGEV 0 war eine Gesellschaft f&#252;r sich, nur sie besa&#223; das uneingeschr&#228;nkte Recht, die Vernichtung eines jeden einzelnen Engels bis zum Ende durch zu f&#252;hren. Nachdem die einzelnen Engel mit ihren Fl&#252;geln und H&#228;nden an einer Stange, die sich durch jeden Waggon zog, wie Vieh befestigt wurden - in jedem Waggon war Platz f&#252;r mindestens ein dutzend Engel, h&#246;rte man wie s&#228;mtliche Waggons gleichzeitig geschlossen wurden, der Donner der schlie&#223;enden Waggons hatte ein ausgesprochen zwiesp&#228;ltigen Charakter, die Wirkung auf die Insassen zeigte sich darin, dass fast alle gleichzeitig ihre K&#246;pfe h&#228;ngen lie&#223;en. Die Fahrt begann und der lange, schwere Zug setzte sich in Bewegung, er &#228;chzte, eine dunkle, st&#228;hlerne Lokomotive an deren Kopf das Gildezeichen in den giftigen Himmel starrte, zog die Waggons &#252;ber diese nicht gerade lebens bejahende Ein&#246;de. Die Fahrt dauerte ungef&#228;hr zwei Erdentage und niemals gab es eine Unterbrechung, der Zug fuhr immer direkt durch das Tor, das niemals geschlossen wurde, denn es gab sowieso kein Entkommen f&#252;r irgend etwas oder jemanden, unter dem Gildeemblem hindurch und kam auf einem gro&#223;en Hof zum Stehen. Mit demselben Donner wurden alle Waggons gleichzeitig ge&#246;ffnet und die Engel wurden in F&#252;nfergruppen in eine gro&#223;e Halle getrieben. Die Frage, wie Engel get&#246;tet wurden, ist nicht einfach, aber auch nicht unm&#246;glich, zu beantworten. Als erstes wurden ihre Beine in schweren Stahlschellen, die man um ihre wei&#223;en Kn&#246;chel legte, befestigt, damit sie in F&#252;nfergruppen &#252;ber eine eingelassene Grube kopf&#252;ber aufgeh&#228;ngt werden konnten, eine sehr scharfe Stahlklinge, die auf einer Schiene schnell von einer zur anderen Seite, waagrecht zum Boden schnellte, trennte ihnen die K&#246;pfe ab, das schwarze Blut der Engel tropfte in den Beh&#228;lter, gesammelt um danach in speziellen F&#228;ssern gelagert und entsprechend verarbeitet zu werden. Eine Mischung aus dem schwarzen Blut, dem Sud der gekochten Knochen und der Federn wurde in ein Aerosol verwandelt, das man als ein Spray so gut wie &#252;berall im Universum k&#228;uflich erwerben konnte, es wurde f&#252;r gew&#246;hnlich zum Reinigen der Kuchenbleche verwendet und hatte eine stark &#228;tzende und desinfizierende Wirkung, man konnte es auch als WC Reiniger benutzen. Die Frage, aus welchem Grund dieses grausame Projekt &#252;berhaupt am Laufen gehalten wurde, ist schnell beantwortet, man hatte einfach keine sinnvolle Verwendung mehr f&#252;r derlei Kreaturen und so machte man was Sinnvolles aus ihren sterblichen &#220;berresten – Postmortem! Die Gilde des Schlachthauses arbeitete in 12 Stunden Schichten, es waren zum Tode Verurteilte, die man vor die Wahl gestellt hatte und die sich f&#252;r eine lebenslange Mitgliedschaft in der Gilde verpflichtet hatten, sie trugen schwarze Gesichtsmasken, hatten keinen Namen mehr und durften w&#228;hrend ihrer Dienstzeit so gut wie gar nicht sprechen. Die Arbeitskleidung der Gilde bestand aus einem langen, schwarzen Gummimantel und Sch&#252;rze, Knie hohen Gummistiefel und den Handschuhen, die bis zu den Ellenbogen reichten, und nat&#252;rlich ihrer Maske, die sie lediglich zur t&#228;glichen Reinigung abnehmen durften. Die Gilde hatte sich selbst zu verwalten und ein st&#228;ndig wechselnder Vertreter musste einen Bericht immer zur selben Zeit pers&#246;nlich vor dem Rat der Konf&#246;deration vorlegen und jeder, der in diesem Bericht unangenehm Erw&#228;hnung gefunden hatte, wurde auf der Stelle liquidiert, egal wie unbedeutend im Grunde diese Erw&#228;hnung auch war, niemand durfte erw&#228;hnt werden, um am Leben zu bleiben; Das waren und sind im groben die Regeln, die Form und die Geschichte, die noch nicht zu Ende war. Jedes Gildemitglied bekam auf den R&#252;cken mit einem Laserstrahl das Bild eines, mit st&#228;hlernen Mei&#223;eln durch die Spitzen gebohrten, Engelfl&#252;gels. Und f&#252;r was zum Teufel brauchte man noch diese gefiederten Boteng&#228;nger!
</p>
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		<title>durst</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 13:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Ein Glas Wasser, jemand scheint durstig, sehr durstig- dieser Jemand ist niemand bestimmtes. Er ist irgendjemand mit oder ohne Name.
Dieser beliebige Mensch sieht ein Glas Wasser auf einem Tisch stehen, es handelt sich um ein kaltes Glas mit kaltem Wasser-
Kalt deshalb, weil das Glas beschlagen ist.
Die Hand greift danach und dieser Mensch m&#246;chte trinken, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="264" height="221" border="0" title="durst" alt="durst" src="http://www.fernschreiber.com/Daten/2008/Unbenannt_1_Kopie.jpg" /></p>
<p>Ein Glas Wasser, jemand scheint durstig, sehr durstig- dieser Jemand ist niemand bestimmtes. Er ist irgendjemand mit oder ohne Name.<a id="more-182"></a><br />
Dieser beliebige Mensch sieht ein Glas Wasser auf einem Tisch stehen, es handelt sich um ein kaltes Glas mit kaltem Wasser-<br />
Kalt deshalb, weil das Glas beschlagen ist.<br />
Die Hand greift danach und dieser Mensch m&#246;chte trinken, doch dann stellt er das Glas unverrichteter Dinge wieder auf den Tisch zur&#252;ck. Verunsichert greift er abermals nach demselben Glas Wasser um besch&#228;mt fest zu stellen, dass er nichts mehr in seiner Hand h&#228;lt- kein Glas, kein Wasser- nichts! Wobei nichts &#252;bertrieben ist.<br />
Nach einer ungewissen Zeit beginnt er &#252;ber das Trinken von Wasser im Allgemeinen nachzudenken. F&#252;r was trinken? Was k&#246;nnte mein Lieblingsgetr&#228;nk sein? Was trinke ich heute im Gegensatz zu fr&#252;her und w&#228;re es nicht besser man w&#252;rde ausschlie&#223;lich gefiltertes Wasser trinken, anstelle von normalem Leitungswasser?<br />
M&#246;glicherweise handelt es sich um gefiltertes Wasser, das sich  in dem Glas befindet, das abermals auf dem Tisch steht.<br />
In der Hand f&#252;hlt sich das Wasserglas k&#252;hl an.<br />
Vom Durst getrieben, das Glas an seiner Unterlippe angesetzt- aber es kommt was dazwischen- dieses „es“ l&#228;sst die Handlung einfrieren.<br />
Das Glas steht noch genauso voll auf dem Tisch- wobei es sich nicht unbedingt um den Selben Tisch handeln muss!<br />
Winter, vor dem Fenster treiben Schneeflocken umher, sie wirbeln durcheinander-<br />
Von einem stillen, kalten Wind bewegt.<br />
Es klingelt ganz pl&#246;tzlich an der T&#252;r, unisono l&#228;utet das Telefon-<br />
Nicht weniger unerwartet. Er befindet sich noch in dem selben, durstigen Zustand.<br />
An der T&#252;r angekommen empf&#228;ngt ihn seine Erinnerung, dass auch das Telefon gel&#228;utet hat, wer wird das gewesen sein?<br />
Vor der T&#252;r befindet sich Niemand mehr, was komisch ist.<br />
Auf der Fu&#223;matte vor seiner Haust&#252;r steht ein leerer Kasten Sprudel.<br />
Er wirft einen &#228;ngstlichen Blick auf den Tisch. Der Arm ist pl&#246;tzlich zu kurz geworden, bzw. Tischplatte zu breit und lang geworden. Nun ist das Wasserglas nicht mehr zu erreichen. Es steht f&#252;r ihn unerreichbar, inmitten der Tischplatte.<br />
Dann ganz verbl&#252;fft auf den Boden starrend- Wie seltsam!<br />
Unerwartet h&#228;lt er das Glas in seiner Hand fest, ungl&#228;ubig schielt er auf das Wasser,<br />
Es wirkt befremdend.<br />
Ist es &#252;berhaupt bedenkenlos zu trinken? &#220;berhaupt noch frisch usw.?<br />
Kann Wasser alt werden? Am Ende handelt es sich gar nicht um Wasser!<br />
Diese Fragen zwingen seine Handlungen unwillk&#252;rlich in Richtung Staknation.<br />
Die Entropie ergreift Besitz von seinem Lebens und sein Tun.<br />
Sein Wille einfach nur zu trinken, verliert sich in einem erdr&#252;ckenden hin und her, schlie&#223;lich entgleitet es seiner Kontrolle.<br />
All seine &#220;berlegungen drehen sich entweder um das Trinken von Wasser oder schlichtweg um Wasser. Nicht mehr zu z&#228;hlen ist die Frequenz der einzelnen Varianten. Wasser mit oder ohne Gl&#228;ser und alles was damit im Zusammenhang stehen k&#246;nnte. Gleichzeitig ist er durstig und hat einen ausgetrocknetem Mund.<br />
Beinahe beil&#228;ufig stellt er fest, dass ein blaues Tuch &#252;ber dem Glas liegt um es zu verdecken. Aber davon will er sich nicht t&#228;uschen lassen, er wei&#223;, dass ein Ding nochlange nicht verschwunden ist, blo&#223; weil ein Tuch dar&#252;ber liegt.<br />
Ein fremder Mann taucht neben ihm auf und verwandelt sich in eine Frau die wirklich nicht sch&#246;n aussieht. Er schlie&#223;t von ihrem &#196;u&#223;eren auf ihr Inneres, es stellt sich die Frage, wie es mit den inneren Werten in der Gesellschaft bestellt ist und ob ein Mensch als Mann mehr Vorteile hat als noch vor 100 Jahren.<br />
Die Frau dr&#228;ngt ihn sich mit ihr &#252;ber stillgelegte Quellen in S&#252;d-Ost-Asien zu unterhalten und sie glaubt tats&#228;chlich, dass die anders wo besser aufgehoben w&#228;ren. So was ist f&#252;r mich nicht mehr nach vollziehbar.<br />
Tats&#228;chlich flie&#223;en Dinge seltsamerweise nicht wirklich. Lediglich ihre Umgebung tut es. Er winkt zu Recht ab und sagt, dass er nicht in Stimmung f&#252;r derlei philosophische Gespr&#228;che sei.<br />
Abermals taucht eine Frau auf und stellt komischerweise eine Tasse Kaffee neben ihn auf den Tisch, mit oder ohne Milch spielt keine Rolle. Denn Milch f&#228;rbt vieles wei&#223; und er kniet unter einer gl&#252;henden Sonne im Sand vor einem stinkenden Wasserloch.<br />
Er f&#252;hlt, dass er vor dem Verdursten steht. Ein stinkendes Schlammloch scheint die letzte Wasserquelle weit und breit zu sein. Nichts als dieses Wasserloch scheint in Reichweite. Der modrige Geruch des stinkenden Schlamms sticht in seine Nase und noch bevor er etwas Feuchtes in den Mund bekommt, schiebt er einen Einkaufswagen in einem Supermarkt vor sich her. Er f&#252;hlt sich leer dabei.<br />
Eine Frauenstimme s&#228;uselt Sonderangebote durch den von Neonlicht ausgestrahlten Supermarkt, zwischen Aluminiumregalen usw. Stehen Leute herum die er nicht kennt und auch nicht kennen lernen m&#246;chte.<br />
Er sieht in einem Regal Wasserflaschen stehen- sofort nimmt er so viele wie er kann heraus und stellt sie alle in den Einkaufswagen. Dabei f&#228;llt ihm auf, wie staubig die Flaschen sind und versp&#252;rt den Drang sie mit einem nass triefenden Lappen sauber zu machen, aber das ist jetzt nicht m&#246;glich? Der Durst bringt ihn auf die Idee,<br />
Einfach eine der Flaschen jetzt und sofort zu &#246;ffnen, er w&#252;rde ja an der Kasse bezahlen, m&#252;sste also gehen, wieso nicht gleich jetzt trinken? Trinken- das Wort verzerrt sich in seinem Kopf. Aber was, wenn er an der Kasse pl&#246;tzlich kein Geld mehr hat, nicht zahlen kann und von einer Geheimpolizei verhaftet wird, daraus w&#252;rden sich f&#252;r ihn sehr viele Unannehmlichkeiten entstehen. So was soll ja schon vorgekommen sein.<br />
Besser ich stelle ein paar Flaschen zur&#252;ck- denkt er, aber die Regale sind verschwunden und statt einer Wasserflasche h&#228;lt er nun eine Gie&#223;kanne in der Hand und gie&#223;t ein paar Blumen auf einem, er will nicht auf den Grabstein schauen, am Ende steht sein eigener Name drauf; sicher ist es mit ihm schon so weit und er ist einfach still und heimlich verdurstet.
</p>
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		<title>Mrs. Paterson</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 08:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ein kalter feuchter Sp&#228;tnovemberwind wehte ihm ins Gesicht, auf dem Weg zu seiner befristeten Arbeit, eine vorr&#252;bergehende T&#228;tigkeit an einer Gesammtschule. Dorthin fuhr er seit fast drei Wochen. Die Bl&#228;tter zierten  nun die Stra&#223;en und man fegte si ebereits an einigen Stellen zusammen, von fleissigen Mneschen in orang farbenen Kunsstoffkleidung mit reflektierenden eingeneten Streifen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein kalter feuchter Sp&#228;tnovemberwind wehte ihm ins Gesicht, auf dem Weg zu seiner befristeten Arbeit, eine vorr&#252;bergehende T&#228;tigkeit an einer Gesammtschule. Dorthin fuhr er seit fast drei Wochen.<a id="more-165"></a> Die Bl&#228;tter zierten  nun die Stra&#223;en und man fegte si ebereits an einigen Stellen zusammen, von fleissigen Mneschen in orang farbenen Kunsstoffkleidung mit reflektierenden eingeneten Streifen. Gleichm&#252;tige wanderte sein Blick &#252;ber die an ihm vorbei fliegende Umgebung, er kannte die Strecke bereits,<br />
am Strassenrand stand eine &#228;ltere Dame die ihn durch eine Handbewegung aufforderte sein Fahrrad an zu halten und, als w&#228;re das nicht schon genug, ab zu steigen und ihr zuzuh&#246;ren was sie zu sagen hatte. Er tat es, folgte vertr&#228;umt dem latent &#252;berraschenden Ereigniss;  blieb stehen, st&#252;tzte sich mit der Fu&#223;spitze erst ab dann stieg er vom Rad. Erstaund schaute er die &#228;ltere Dame an, er musterte sie, sie erschien ihm auf eine gewisse Art antik. &#8220;Wie kann ich ihnen helfen&#8221;. &#8220;Es tut mir leid wenn ich ihnen unanehmlichkeiten mache aber- ich hei&#223;e Mrs Paterson und mein Mann ist vorrige Woche gestorben wissen sie, er trug die Kohlen aus dem Keller nach oben und nun bin ich alleine- ach w&#228;ren sie so lieb?&#8221; Er schaute auf seine UHr, viel Zeit hatte er nicht, aber und das war ein gro&#223;er Vorteil seiner ARbeit, einer gr&#252;ndlichen Kontrolle war er in seiner T&#228;tigkeit in der Schule auch nicht ausgeliefert. &#8220;Warrum nicht&#8221; und lehnte sein Rad an den Masten einer Stra&#223;enlaterne; &#8220;einen Moment, ich muss eben nur kurz mein Rad abschlie&#223;en&#8221; &#8220;Aber nat&#252;rlich&#8221;.</p>
<p>AUf dem Weg zu ihrere Haust&#252;re fragte sie ihn nach seinem Namen. &#8220;Martin&#8221; sagte er. Aha Martin, sie verschwanden in einem abgedunkelten Hauseingang, dahinter in einem Hausflur war es nicht viel Lichter.&#8221;Wir m&#252;ssen da hinunter&#8221; Martin versuchte ihre GEsichtsz&#252;ge genauer zu studieren, in dem sp&#228;rlichen Licht ein ungenaues Unterfangen. Dennoch schimmerte ihre Haut hell genauso ihr graues Haar, scien zu foforisieren. Der Sohn des Kriegsgottes. &#8220;Wie bitte?&#8221; fragte Martin. Ihr name, der SOhn des Kriegsgottes. Seltsamerweise wirkte die alte Frau in ihren Bewegung alles andere als alt und zerbrechlich, auch ihre Sprache wirkte alles andere als unbeholfen und ver&#228;ngstigt. Martin empfand einen unerbittlichen Witz in ihrer Art. Genau fassen konnte r es jedoch noch nicht. &#8220;Mrs. Paterson, wie lange leben sie schon in diesem Haus&#8221;. Eine sehr menschloche Frage, &#8220;Seit beinah 34 Jahren. Das Haus wurde 1878 erbaut und war zu seiner Zeit dr Wohnsitz hoch gestellter BEamter, ich zog mit meinem Mann in das Haus ianfang der 70er Jahre. Wir m&#252;ssen in den Keller Martin, folgen sie mir dort ist der Lichtschalter. Sie zeigte mit einem langen, knochigen Finger und einem fein gefeilten Fingernagel auf einen Drehlichtschalter, die es sicher in keinem gesch&#228;ft mehr zu kaufen gibt, die man aber immernoch in einigen kellern als Lichtschlater wieder findet. &#8220;Ein interessanter Ring&#8221; sagte Martin. &#8220;Nicht nur dass&#8221; etntsprang es Mrs. Paterson, eine &#252;berraschende reaktion fand Martin. Der Geruch kam NNartin bekannt vor. Ein bekannter geruch stieg aus dem Inneren des Kellers Martin und Mrs PAterson entgegen w&#228;hrend sie sich auf dem Weg nach unten befanden. Die Steinstufen f&#252;hreten recht steil nach unten und der Weg bis ganz nach unten zog sich ein gutes ST&#252;ck hin. Martin kannte den Geruch, es war einer dieser GEr&#252;che die er aus H&#228;usern diesen ALters gewohnt war. Iine Mischung aus moder, pilz und jutesack vermischt mit alten Kartoffeln und Kohle; sowas in der ARt. Und nun lebebn sie laleine?; So gut wie, f&#252;r Martins verh&#228;ltniosse dr&#252;ckte sich Mrs Paterson leicht r&#228;tzelhaft aus. Sie antwortete, dennoch lagen in ihren ANtworten kleine, nicht klar einzusch&#228;tzende Fragezeichen begraben.</p>
<p>Die K&#228;llerw&#228;nde lagen weitgehend im Dunkeln doch ab und zu waren einzenle Backsteine zu sehen, immer dann wenn wir gerade an einer der schwach leuchtenden BLampen vorbei gingen. Der Weg nach unten wurde schweigend vollzogen, weder Mrs Paterson noch Martin sprachen ein Wort, Martin desshalb weil er mit den Stufen besch&#228;ftigt war, einige Steinstufen waren sehr besch&#228;digt und Martin hatte kein Vertrauen in sein Untergrund. Als Mrs. Paterson als erstes unten angekommen war sagte sie zu Martin, &#8220;Moment!&#8221; Martin blieb stehen, es lag ein stiller Befehl in Mrs. Patersons Stimme. Ein weiteres Licht wurde angeknipst. Martin lauschte als er am Fu&#223; der Treppe angekommen war und schaute Mrs. Paterson hinterher, sie verschwand hinter einer Ecke. Er h&#246;hrte wie Wasser durch irgendwelche Rohre flo&#223; von wo genau das Rauschen kam konnte er nicht ausfindig machen. Er folgte Mrs. Paterson die schon ein recht gro&#223;es St&#252;ck und daher fast im dunklen verschwunden war. ALte modrig verstaubte Spinnweben trappierten sich wie verrottete Watte um einzelne Lampen. Nichts wirkte schaurig, lediglich stickig und etwas erm&#252;det kam Artin neben Mrs. Paterson zum stehen. &#8220;Es tut mir leid, dass ich ihre Zeit beanspruche.&#8221;. Martin sagte nichts. Nun war es eh egal, er hatte sich entschieden Mrs. Paterson zu helfen und wenn es drei STunden dauern w&#252;rde. An der Schule w&#252;rde ihn eh niemand vermissen, seine Assistentent&#228;tigkeit beschr&#228;nkte sich auf einige wenige Termine in der Woche, die restliche Zeit schlug er sich mit lesen und Kaffetrinken um die Ohren. Mrs Paterson zog einen Schl&#252;ssel aus ihrem Mantel und ging Schl&#252;ssel f&#252;r Schl&#252;ssel durch bis sie den richtigen zwischen ihren Fingern hatte. Martin ging einen Schritt zur Seite. Eine Erinnerung flackerte in seinem GEd&#228;chtniss auf, die Erinnerung verschwand genauso unbegr&#252;ndet wie sie aufgtaucht war. Ab und machte sich MArtin die M&#252;he und einen kausalen zusammenhang zwischen einer Erinnerung und dem Moment in dem er sich befand zu finden, er f&#252;hlte sich, wenn er einen Zusammenhnag entdeckte normalerweise etwas erleichtert. Aber jetzt hatte er keine Lust, schweigend schaute er auf das Bild, er sah seine Schwester die er mit seinem Vatern von einem Bahnhof abgeholt hatte, erw ar damals 11 Jahre alt und seine drei Jahre &#228;ltere Schwetser war auf einer Schulfreizeit. Damals mochte er zwar seine Schwetser aber er war auch froh wenn er sie mal f&#252;r ein paar Tage los hatte.</p>
<p>W&#228;hrend  er auf diese Weise in seine Erinnerung vertieft neben der Kellert&#252;r stand merkte er, erst nebenbei dann ganz offensichtlich das Mrs. Paterson ihn beobachtet. &#8220;Die Innere Welt hat ihre eigenen GEsetze nicht wahr?&#8221; Martin sch&#252;ttelte die vergangenheit ab. Irritiert ob ihrere Beobachtungsgabe gab er Mrs. Paterson erstaunt recht.
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		<title>Israel 12.4 - 03.5 - [Bet Sche&#8217;an]</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 10:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bet Sche&#8217;an (hebr&#228;isch: בית שאן; arabisch بيسان‎ Bais&#196;n) ist eine Stadt in der Ebene von Bet Sche&#8217;an im Nordbezirk Israels, ca. 25 km s&#252;dlich des Sees Genezareth. Die Etymologie des hebr&#228;ischen Namens Bet Sche&#8217;an ist ungesichert. M&#246;glicherweise ist er zu interpretieren als „Haus der Gottheit Sche&#8217;an“. Seit in der Zeit Ptolemaios&#8217; II. skythische Reitereinheiten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bet Sche&#8217;an</strong> (hebr&#228;isch: בית שאן; arabisch بيسان‎ Bais&#196;n) ist eine Stadt in der Ebene von Bet Sche&#8217;an im Nordbezirk Israels, ca. 25 km s&#252;dlich des Sees Genezareth. Die Etymologie des hebr&#228;ischen Namens Bet Sche&#8217;an ist ungesichert. M&#246;glicherweise ist er zu interpretieren als „Haus der Gottheit Sche&#8217;an“. Seit in der Zeit Ptolemaios&#8217; II. skythische Reitereinheiten in der Stadt stationiert wurden, trug sie den Namen Skythopolis (Σκυθοπολις aus Σκυθων πολις) bzw. Nysa-Skythopolis.<a id="more-179"></a></p>
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